wundervereinigung !

3. Oktober, ach ja! WIEDERVEREINIGUNG! Was wir als Fest der deutschen Einheit feiern, ist ein starkes Zeugnis davon, wie Gottes Leute Geschichte schreiben können. Da trafen sich 1989 einige Christen zum Friedensgebet und Gespräch in der Nikolaikirche in Leipzig. Die Anzahl der Beter wuchs rasant, so dass bald tausende nach den Montagsgebeten an der immer anschließend stattfindenden Demonstration durch Leipzigs Innenstadt teilnahmen. Aber alles begann mit Gebet. Viele Christen in beiden Teilen Deutschlands haben den geistlichen Boden unseres Landes bereits überJahrzehnte lang durch anhaltende Fürbitte erweicht. Gegen alle gottesfeindlichen Strömungen von Kapitalismus, Sozialismus und Humanismus wurde auf Knien das Wunder der Wiedervereinigung erbeten. Selbst hinter der vorausgehenden Glasnost- und Perestroika-Bewegung können die Wurzeln im Gebet vermutet werden. Mir sind Christen in allen Teilen der Welt bekannt, die für den Mauerfall und gegen den Kalten Krieg mit dem damaligen Ostblock gebetet haben. WUNDERVEREINIGUNG wäre die richtige Bezeichnung für die historische Wende in Deutschland und Europa!
Wir dürfen dies als positive Verstärkung für unser persönliches Gebet nehmen. Nach Gottes Vorstellungen zu beten ist immer von starker Kraft. Wir wollen weiter für Frieden, gute Beziehungen, intakte Familien, Versöhnung mit Gott und Menschen, stabile soziale und ökonomische Verhältnisse beten. Diese Aspekte finden wir alle im Vater Unser – und mehr! Wir dürfen beten für die großen, aber auch für die kleinen Räder unseres Lebens. Dafür bin ich Gott sehr dankbar!


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